2008: Das Erfolgsrezept der Hochdruckdosierpumpe
Eigenbau bietet klare Vorteile

2008 beginnt KraussMaffei mit dem Eigenbau von Axialkolbenpumpen für die Polyurethan-Verarbeitung. Damals wie heute profitieren Kunden von der schnellen, individuellen Konfiguration sowie den kurzen Lieferzeiten.

Text Petra Rehmet  Fotos KraussMaffei

Axialpumpen müssen präzise an die jeweiligen Eigenschaften der zu verarbeitenden Komponenten angepasst werden, damit eine Anlage mit hoher Effizienz betrieben werden kann. Neben klassischen PUR-Systemen kamen in den letzten Jahren neue reaktive Systeme, wie Epoxidharze oder reaktive Polyamide, hinzu. Das veranlasste KraussMaffei 2008 dazu, die Pumpen selbst zu bauen. Auf diese Weise ist KraussMaffei damals wie heute in der Lage, schnell und individuell auf die Anforderung des zu verarbeitenden Materials einzugehen und unabhängig von externen Pumpenherstellern zu liefern. Weitere Vorteile sind die deutlich höhere Standzeit, die sofortige Verfügbarkeit ab Werk sowie der schnelle und unkomplizierte In-House-Service.

Vorteile Eigenbau

  • Schnelle, individuelle Konfiguration
  • Sofortige Verfügbarkeit ab Werk
  • Hohe Prozesssicherheit
  • Hohe Standzeiten
  • Schneller, unkomplizierter In-house Service

600 Eigenbaupumpen pro Jahr

Die ersten von KraussMaffei gefertigten Pumpen wurden Mitte des Jahres 2010 ausgeliefert. Der Markt reagierte so positiv, dass im Jahr 2013 bereits ein kleines Jubiläum gefeiert werden konnte: Die tausendste Pumpe aus eigener Fertigung wurde ausgeliefert. Aktuell fertigt KraussMaffei über 600 Axialkolbenpumpen pro Jahr, so dass alle Neumaschinen mit Pumpen aus Eigenfertigung ausgestattet werden können.

Kontakt

Sebastian Schmidhuber
sebastian.schmidhuber@kraussmaffei.com

Leiter Entwicklung Reaktionstechnik