Viele Meilensteine bis zum Technologieführer
KraussMaffei feiert 50 Jahre Reaktionstechnik

180 Jahre KraussMaffei, 50 Jahre Reaktionstechnik: Gleich doppelten Grund zum Feiern gibt es für Geschäftsführer Nicolas Beyl und sein Team.

Text Petra Rehmet  Fotos KraussMaffei

1967 kam die Idee auf neben der Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen - in dieser Zeit war KraussMaffei schon seit mehreren Jahren Anbieter von Spritzgießmaschinen - auch die Verarbeitung von duroplastischen Systemen wie Polyurethane mit ins Portfolio aufzunehmen. Die ersten Formenträger ("Moon Swing") wurden 1968 gemeinsam mit PUR-Systemen von Bayer im Markt angeboten. 1968 brachte KraussMaffei erstmals eine Spezial-Schließeinheit mit zwei Rotationsachsen für die Verarbeitung von Polyurethan auf den Markt. Sie war die erste einer Vielzahl von Produkten und Verfahren, mit denen die Leistungsfähigkeit von Polyurethan-Bauteilen und anderen Matrixsystemen weiter verbessert werden konnte.

Erster Meilenstein im Jahr 1970

Mit der Entwicklung des ersten selbstreinigenden Mischkopfs, der nach dem Hochdruck-Gegenstrominjektions-Prinzip arbeitete, setzte KraussMaffei 1970 den ersten Meilenstein. Die bis dahin im Markt etablierte Niederdrucktechnologie wurde durch ein Verfahren erweitert, das auch die diskontinuierliche Herstellung von Teilen im Schussbetrieb ermöglichte. Ende der 70er-Jahre wurden mit diesem Verfahren die ersten Autositze aus Formschaum serienmäßig produziert.

In den Folgejahren sollte die Entwicklung nicht still stehen. Kontinuierlich kamen bis heute neue Technologien für neue Anwendungen hinzu. Meileinsteine in dieser Zeit waren zum Beispiel die Mehrfarbentechnologie, das Instrumentafelhinterschäumen, die FCK-freie Kühlschrankproduktion, die KraussMaffei Eigenbaupumpen, die Kombination aus Spritzgieß- und Reaktkionstechnik oder aber zukunftsweisende Composites-Lösungen für den faserverstärkten Leichtbau.

Kontakt

Sebastian Schmidhuber
sebastian.schmidhuber@kraussmaffei.com

Leiter Entwicklung Reaktionstechnik