Superlative und Sonderschauen

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Superlative und Sonderschauen
| Franziska Stadlmayer

Eine Rückschau auf sieben Jahrzehnte K-Messe

Was als Haushaltsmesse begann, wurde schnell zur größten Leistungsschau der kunststoffverarbeitenden Industrie. Von Anfang an mit dabei: KraussMaffei als Aussteller der ersten Stunde. Von bahnbrechenden Innovationen bis zu aktuellen gesellschaftskritischen Themen ist auf der K-Messe alle drei Jahre viel geboten - wie der zweite Teil unseres Rückblicks zeigt.

Die Sonderschauen auf der K greifen immer wieder gesellschaftlich relevante Themen auf und machen den Kunststoff greifbar. So stand die Sonderschau 2001 unter dem Motto "Kunststoffe für das Weltall – Problemlöser auf der Erde" und wurde unter Mitwirkung der ESA realisiert. Auf der K2007 visualisierte die Sonderschau unterschiedlichen Einsatz- und Anwendungsgebiete von Polymeren, was von Models anschaulich in Szene gesetzt wurde.

Die K macht das komplexe Thema Kunststoffe mit Demonstrationen greifbar. (Foto: Messe Düsseldorf)

Auch KraussMaffei beteiligte sich immer wieder an Sonderaktionen, wie im Rahmen einer Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA auf der K2013. Dabei produzierten KraussMaffei und andere Maschinenhersteller für die Aktion "Das blaue Pferd" auf dem Düsseldorfer Heinrich-Heine-Platz ein blaues Playmobil-Pferd mit Sattel, Halfter und Zügeln. Mit der Demonstration von Spritzgießmaschinen im öffentlichen Raum zeigten die Firmen, wie effizient heutige Maschinen im Vergleich zur Fertigung der ersten Playmobilfiguren in den 1970er Jahren arbeiten.    

"Das blaue Pferd" komplett mit Zaumzeug und Sattel war ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Maschinenhersteller auf der K2013. (Foto: KraussMaffei)

Die K ist bekannt für spektakuläre Ausstellungsobjekte, wobei auch KraussMaffei immer wieder Maschinen der Superlative ausstellt. So war die KM2300 MXW auf der K2007 so gewaltig, dass ein Transport per LKW oder Schiff nicht möglich war. Stattdessen erfolgte die Montage der Schließeinheit gut sechs Wochen vor Messestart in einer zeltähnlichen Konstruktion auf dem Außengelände der Messe Düsseldorf. Erst danach konnte die 200 Tonnen schwere Maschine kurz vor Messebeginn in die Halle transportiert werden. Das "Monster der K´07" brachte  es nach kompletter Montage mit Automation und Spritzeinheit  auf gut 300 Tonnen Gewicht und produzierte Türinnenverkleidungen für PKWs. 

In einer zeltähnlichen Konstruktion wurde KM2300 MXW montiert...
In einer zeltähnlichen Konstruktion wurde KM2300 MXW montiert...
...und mit einem Schwertransport in die Halle gebracht...
...und mit einem Schwertransport in die Halle gebracht...
...wo sie kurz vor Messestart fertig montiert wurde. 
...wo sie kurz vor Messestart fertig montiert wurde. 

Auch über technische Meilensteine hinaus ist die K das richtige Forum für große Neuigkeiten. So verkündet KraussMaffei auf der K-Messe 2019, dass KraussMaffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal zukünftig unter einer gemeinsamen Marke firmieren: KraussMaffei. Im neuen Claim "Pioneering Plastics" steckt das Versprechen des Unternehmens, im Rahmen der Circular Economy und mithilfe von Innovationen die Wiederverwertung von Kunststoffen voranzutreiben. Ein thematischer Trend, der die K-Messe schon länger begleitet und der sich auch im 70. Jubiläumsjahr fortsetzt. Die Leitthemen der K2022: "Circular Economy, Klimaschutz und Digitalisierung."

Auf der K2019 konnten Besucher das erste Mal die neue Marke KraussMaffei erleben. (Foto: KraussMaffei)

Erfahren Sie im dritten Teil unserer Serie zu 70 Jahre K-Messe, wie sich langjährige Mitarbeiter an ihre Erlebnisse in Düsseldorf erinnern. 

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